Länger attraktiv bleiben!

Länger jung bleiben - aber wie?

Gesunde Ernährung
Vitamine und Spurenelemente aus Gemüse und Obst tragen zu einem gesunden langen Leben bei.
Eine ausgewogene Ernährung schützt vor vielen Krankheiten, hält fit und die Haut straff. Sie soll fettarm, eiweiß-, ballaststoff- und abwechslungsreich sein. "Öfter mal was Neues" ist in diesem Zusammenhang ein gutes Motto. Der richtige Speiseplan hält nicht nur den Kreislauf gesund, sondern schützt auch vor Diabetes sowie vielen Formen von Krebs. Gerade die fernöstliche und die mediterrane Küche ist eine sinnvolle und gesunde Bereicherung.

Alterstypische Krankheiten wie die Parkinson'sche Krankheit oder Morbus Alzheimer können möglicherweise durch einen speziellen Speiseplan in Schach gehalten werden: Vitamin E, Vitamin C, Provitamine wie Beta-Karotin oder Spurenelemente wie Selen haben eine zellerhaltende Wirkung. Damit diese Substanzen zur Genüge aufgenommen werden, enthält das Grundrezept der Jungbrunnenforscher mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, dazu kommen Magermilcherzeugnisse, Fisch und Geflügel sowie Vollkornprodukte. Auf Süßes sollten Sie verzichten.

Die letzte Zigarette

Wer seine Haut möglichst lange jung halten will, sollte sie nicht unnötigem Stress wie UV-Strahlen aussetzen. Also nur mit ausreichendem Lichtschutz in die Sonne gehen. Ein zweiter Hautfeind ist Nikotin. Wenn Raucher älter werden, sehen sie meist älter aus als alt gewordene Nichtraucher. Grund ist die im Vergleich zu Nichtrauchern höhere Faltenanzahl im Gesicht. Verantwortlich dafür könnte ein Enzym sein: Das so genannte Matrix-Metalloproteinase (MMP1) reduziert das Kollagen, das für die Elastizität der Haut mit verantwortlich ist, am gesamten Körper. Neben der Haut schädigt der blaue Dunst die Sinneszellen, lässt das Gehirn schneller altern, beeinträchtigt Nieren und Harnwege und kann neusten Studien zufolge bei Männern sogar den Penis verkürzen. Verengte Arterien führen zu Durchblutungsstörungen und können das Raucherbein verursachen. Die Sterblichkeitsrate für jede Krebsart ist bei Rauchern bis zu vier Mal höher als bei Nichtrauchern. Außerdem führt das Qualmen zu einer Raucherlunge und erhöht das Lungenkrebsrisiko um bis zu sechzig Prozent.

Ein Gläschen in Ehren

Mehrere Studien belegen, dass Alkohol in Maßen die Gesundheit fördert. In geringen Mengen beeinflusst er das Immunsystem: Der Körper produziert mehr entzündungshemmende als entzündungsauslösende Stoffe. Das wirkt sich ganz besonders positiv auf die Herzkranzgefäße aus und kann somit das Risiko für einen Herzinfarkt um 60 Prozent senken. Ein Glas Wein pro Tag kann nach Angaben von Experten zudem das Risiko einer Diabetes-Erkrankung verringern. Allgemein bekannt ist aber auch, dass übermäßiger Alkoholgenuss die Verhältnisse umkehrt und viele Folgewirkungen mit sich bringt, die einen unter anderem schneller Altern lassen. Dass bei jedem Rausch mehrere tausend Gehirnzellen absterben, ist weitgehend bekannt. Doch Alkohol wirkt sich als Zellgift auf den gesamten Organismus aus und ist an der Entstehung und Aufrechterhaltung vieler Krankheiten beteiligt. Ein langjähriger Alkoholmissbrauch kann schwere epileptischen Anfälle (Entzugskrämpfe) verursachen und sogar das Gehirn verkleinern. Alkohol ist auch an der Entstehung vieler Krebserkrankungen beteiligt, besonders im oberen Verdauungssystem können sich Tumore bilden.

Mit Bewegung gewinnt man Jahre

Es gilt als gesichert, dass kraftsteigerndes Training allein zum Erhalt der Gesundheit nicht ausreicht, sondern durch ein Herz-Kreislauf-Training ergänzt werden sollte. Nach sportmedizinischen Erkenntnissen bieten sich vor allem folgende Sportarten an, die in besonderem Maße die Gelenke schonen: Schnelles Spazieren gehen, Joggen auf Waldböden, Schwimmen, Radfahren (eventuell auf dem Heimtrainer) oder auch Gymnastik. Das Training sollte sich langsam aufbauen, damit es zu keinem Zeitpunkt zu Überbelastungen mit Herzrasen, Atemnot oder Unwohlsein kommt. Über die Pulsfrequenz kann man eine optimale Trainingseinheit messen. Der Puls darf nicht höher steigen als 220 Schläge pro Minute minus Lebensalter. Die Trainingseinheiten sollten mindestens 20 bis 30 Minuten dauern und man sollte sie mindestens viermal pro Woche durchführen. Die wichtigste Wirkung von Sport für das Altern ist die Entwicklung einer Stressresistenz. Menschen, die regelmäßig Sport treiben werden ruhiger, gelassener und verarbeiten ihre Stresserlebnisse besser.

Idealgewicht verlängert das Leben

Übergewichtige können mit einer Diät ihr Leben verlängern. Am besten geht das, indem man seine Ernährung auf eine ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse umstellt. Tierversuche zeigten, dass eine eher karge Ernährung die Lebenserwartung erhöht. Die genauen Gründe dafür sind noch unklar. Ein ärgerliches Naturgesetz: Mit zunehmendem Alter verbraucht der Organismus immer weniger Energie. Wichtig für ältere Menschen ist deshalb, dass sie weniger Kalorien essen und sich dabei mehr bewegen sollten.

In den Muskeln befinden sich kleine Kraftwerke, die so genannten Insulinrezeptoren. Diese Insulinrezeptoren pressen die beim Kohlenhydratabbau entstehende Glukose (Zucker) in die Muskelzelle hinein und nehmen sie bei Bedarf wieder hinaus. Damit dieses System ein Leben lang optimal abläuft, sollte man die Muskeln täglich bewegen. Bewegt man sich zu wenig, nimmt die Zahl der Insulinrezeptoren drastisch ab und man setzt Fett an. Der Blutzuckerspiegel steigt, darauf wiederum der Insulinspiegel. Hier beginnt ein Teufelskreis: Es entwickelt sich ungeliebtes Übergewicht in dessen Folge sich zudem der Cholesterinspiegel im Blut erhöht. Die Arterien verkalken, der Blutdruck steigt und die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann sich entwickeln.


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